Worin bestehen die Vorteile der Metallbearbeitung mittels Drahterodieren?

Elektrische Entladungsbearbeitung, auch bekannt als EDM, ist eines der Bearbeitungsverfahren, bei denen elektrischen Funken erzeugt werden, um Metallen die gewünschte Form zu verleihen. Da diese Funken integraler Bestandteil dieses Prozesses sind, ist es als Funkenerosion, Funkenverbrennung und Drahterosion bekannt. Wenn der elektrische Strom zwischen einem Elektrodenpaar entladen wird, entstehen Funken, die wiederum das Metall an der entsprechenden Stelle abträgt. Obwohl es zwei primäre Arten von EDM, Senk- und Drahterodieren gibt, wird sich diese Schreibweise auf den Draht-EDM konzentrieren. In diesem speziellen Prozess wird der Draht als Elektroden verwendet, um das Werkstück zu schneiden. Um dieses Herstellungsverfahren für Metallarbeiten besser zu verstehen, wird im Folgenden die Thematik vertieft.

Der EDM-Prozess in Einzelschritten:

Für die Bearbeitung des Werkstücks wird ein Startloch erodiert, durch das in der Erodiermaschine der Draht eingefädelt werden kann. Der Erodierdraht befindet sich im oberen Bereich der Maschine auf einer Rolle, wird durch das Werkstück geführt und unterhalb in einer Führung befestigt. Sobald dieser Vorgang abgeschlossen ist, wird die Maschine geschlossen und das Becken mit dielektrischer Flüssigkeit gefüllt. Im zweiten Schritt wird der Draht unter Strom gesetzt, um Funken zu erzeugen. So wird durch Abbrennen des Metalls die gewünschte Form erzeugt.

Nachdem der Arbeitsprozess des Drahterodierens erläutert wurde, werden nun die Vorteile dieses Herstellungsverfahrens erklärt.

1.Einsatzbar für die meisten Materialien

solange ein Material leitfähig ist, kann die Bearbeitung mittels Erodierens angewandt werden. Das bedeutet, dass die aus harten Materialien wie Titan oder Wolframcarbid hergestellten Werkstücke durch diesen Prozess effektiver bearbeitet werden können als mittels herkömmlicher Schneidverfahren. Es besteht keine Gefahr von Schäden, die durch Wärmebehandlung entstehen.

2.Reichweitentiefe


Drahterodieren ist in Gegensatz zu den anderen Fertigungsverfahren das einzige, das es ermöglicht, tiefe Rippen und lange Schlitze herzustellen, da es nicht wie beim 5-Achsfräsen ein Werkzeugdurchmesser/Tiefenverhältnis gibt.

3. Fehlen mechanischer Kräfte

Durch das Drahterodieren wirken keine mechanischen Kräfte auf das Material, das bedeutet, es wird kein zusätzlicher Druck auf das Metall ausgeübt. Deswegen können auch schwierige und filigrane Formlinien leicht in das Werkstück geschnitten werden.

4. Zeit- und Kostensparend

Obwohl es andere Herstellungsverfahren für Metallarbeiten gibt, ist Drahterodieren vergleichsweise zeiteffizienter und Kosten sparender. Daher ist es das am häufigsten implementierte Verfahren zur Herstellung von Komponenten für die Luft- und Raumfahrt, medizinische Ausrüstung und die Automobilindustrie.
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Fazit-

Die Lücken in den traditionellen Metallschneidtechniken haben den Weg für das Drahterodieren geebnet und zu einem gerne angewandten Verfahren geworden. Wenn Sie mehr über unsere Spezialisierung in der Metallverarbeitung erfahren möchten, wenden Sie sich noch heute an Scerox.

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